Text: Michael Irrgang, Bilder Martina Stumpf-Irrgang, Michael Irrgang, 06.06.2022

Über Pfingsten fand in Radevormwald das Laufseminar für Fortgeschrittene statt und bei bestem Wetter wurden nicht nur Vorträge gehört, sondern auch diverse sportliche Aktivitäten durchgeführt.

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Nach einer kleinen Einführung ins Thema Training konnten die Teilnehmer auf einem Kleinspielfeld bei verschiedenen Übungen mit Bällen und Springseilen ihre koordinativen Fähigkeiten austesten.

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Nach dem Abendessen zeigte der 100km-Spezialist André Collet viele Bilder von Deutschen und Internationalen Meisterschaften und berichtete von seinem läuferischen Werdegang, seinem Training und lustige Episoden von spannenden Wettkämpfen.

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Der zweiter Tag war ein anspruchsvoller Sporttag, der mit einem kleinen Lauf vor dem Frühstück begann. Als Auftakt zum Ansatz „klüger trainieren – weniger laufen“ wurden zunächst die Vorteile des Ausgleichstraining erläutert, bevor Tempotraining im Seminarraum vorgestellt und auf der Laufbahn ausprobiert wurde.

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Tempotraining kann ziemlich vielseitig sein, in der Gruppe durchgeführt werden und Spaß machen – wie sich die Teilnehmer überzeugen ließen.

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Das Athletiktraining für den Laufstil und zur Vermeidung von Verletzungen notwendig ist, hatte schon jeder gehört, aber regelmäßig gemacht? Nach einer Einleitung, warum, wieso und vor allem WIE ging es wieder auf den Platz und die Matten wurden ausgerollt.

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War der Vortag mit Vorträgen und sportlichen Übungen gut gefüllt, so sollte der Sonntag entspannt werden. Er begann mit einem längeren Lauf in zwei Laufgruppen. Meine Gruppe war überwiegend auf dem Wanderweg rund um Radevormwald unterwegs, der an zahlreichen Sehenswürdigkeiten vorbeiführte, wie den leicht zu übersehende Wasserfall und das Eisenbahnmuseum.

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Radevormwald im bergischen ist landschaftlich wunderschön gelegen und wer mit offenen Augen über die Wiesen und durch die Wälder lief, konnte viele schöne Dinge sehen.

Nachmittags standen zwei kürzere Vorträge auf der Agenda, einen zum Thema „Übertraining und Laufsucht“ und einen weiteren zum Thema „Doping“. Daraus entwickelte sich ein intensives Gespräch aus wissenschaftlichen Fakten und eigenen Erfahrungen und Beobachtungen.

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Am Abend hatten wir uns entschieden, das Angebot des Hauses zu nutzen und eine Runde zu kegeln, was uns mächtig Spaß machte, obwohl wir wahrlich keine Experten waren und die Anstrengungen der vorangehenden Tage deutlich spürten.

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Der letzte Tag der Veranstaltung begann mit einer Crossfit-Laufeinheit. Im Prinzip ist das eine Athletiktrainingseinheit mit hochintensiven Übungen zwischen deren Stationen man ein Stück zur Erholung läuft. Auch hier stand eindeutig der Spaß im Vordergrund, denn wie beim ganzen Seminar ging es nicht darum, einen Muskelkater zu produzieren, sondern die Vielseitigkeit des Lauftrainings vorzustellen.

Anschließend beschäftigten wir uns mit den Themen Betreuung, dem Krisenmanagement und der F-AS-T-Formel, dessen Buch den zur Veranstaltung passenden Untertitel trägt: „Was erfolgreiche Sportler anders machen“.

Und dann war das Wochenende auch schon wieder vorbei und die Teilnehmer konnten angereichert mit vielen Ideen für ihr Training die Heimreise antreten.

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Das Feedback der Teilnehmer war wieder super und auch mir hat die Veranstaltung sehr viel Spaß gemacht.

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Das Haus, das Sport- und Seminarcenter war bestens für unsere Zwecke geeignet und die Teilnehmer waren alle sehr aufmerksam und engagiert.

Und wie so oft bei LG Ultralauf-Veranstaltungen: Wer es verpasst hat, hat etwas verpasst.

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