Zusammen mit anderen deutschen Kaderathleten und Nationalteams aus aller Welt durfte ich auch dieses Jahr wieder am 6H Virtual Global Solidarity Run der IAU (International Association of Ultrarunners) teilnehmen. Gemeinsam im Team laufen, aber jeder für sich – das war der Plan, um die Solidarität unter den Läufern zu stärken.

Dieses Mal war ich auf einer 5 km-Pendelstrecke an der Ostküste Lanzarotes unterwegs. Meine Strecke führte direkt an der Küste entlang, beginnend auf der Strandpromenade von Puerto del Carmen, dann entlang des Flughafens bis nach Playa Honda und wieder zurück. Der Blick auf Meer, Strand und Wellen war gigantisch und lieβ die Zeit schneller vorbeigehen als letztes Jahr in Hong Kong auf der Galopprennbahn! Ich startete um 7 Uhr morgens, um der gröβten Mittagshitze zu entgehen, und lief durchweg bei angenehmen 18 bis 20 Grad.

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     Auf der Pendelstrecke.                                                             Fotostopp.

Leider bläst der Wind auf Lanzarote oft gewaltig, so auch an diesem Sonntag. Im Schnitt hatten wir eine Windgeschwindigkeit von 33 km/h, in der Spitze aber Böen bis zu 48 km/h. Die Gegenwindpassagen in den Sandsturm bereiteten mir in der zweiten Hälfte groβe Probleme, und nach 6 Stunden war der Sand nicht nur in den Augen und zwischen den Zähnen, sondern er klebte am ganzen Körper.

 Nachdem ich im Januar drei Wochen komplett mit Sport pausieren musste (aber leider die Essensumstellung vergaβ) und mein längster Trainingslauf seitdem nicht einmal 22 km betrug, war ich mit 68,66 km dann im Nachhinein auch ganz zufrieden.

 Mein allergröβter Dank geht an die beste One-Man-Support-Crew der Welt für die hochprofessionelle Unterstützung.

 Hier geht’s zum Bericht auf der DUV-Webseite:
https://www.d-u-v.org/images/bilder/laufberichte/2021/6h-virtual-run-2021.pdf

 Fotos: Jens Allerheiligen; Text: Katrin Gottschalk, Bildunterschrift: Gerhard Kaster, 27.3.2021

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