Der erste Tag – The Race is on!

Der erste Tag – es beginnt mit einer geteilten Etappe. Wir fahren vom Bahnhof Husum nach Sylt, Westerland. Dazu müssen wir einen kleinen Fußmarsch vom TSV Husum zum Bahnhof unternehmen.  Nach dem Wecken um 4:30 Uhr gibts Frühstück und das Lager und Gepäck muß geräumt werden. Als wir unsere Taschen auf den LKW verladen, gibt es gleich mal eine Überraschung: Es regnet! Damit konnte gestern noch nicht wirklich damitt gerechnet werden, viele sind mit Ihrer Klamottenwahl auf dem falschen Fuß erwischt worden und planen um.
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Im Regen erreichen wir den Husumer Bahnhof – dabei entstand das Foto. Wir fahren ca eine Stunde nach Sylt/Westerland und werden anschließend per Bus ziemlich nahe an den Strand von Ellbogen chaffiert, dabei bekommen wir jede Menge wissenwertes über Sylt serviert. Den letzten Kilometer gehen wir zum Strand, kurzzeitig hört es zu regnen auf und der Veranstalter OLiver Witzke macht sich den Spaß und springt kurz in die Nordsee..

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Es werden tolle Startfotos und ein großes gemeinsames Foto geschossen – auch Presse ist vor Ort und der veranstaltereigene Fotograf hat gut zu tun und filmt anschließend auch immer wieder, z.B. aus dem Kofferraums eines vorausfahrenden Auto.
Um 9:15 Uhr beginnt das Race across Germany und wir gehen den ersten KM geschlossen bis zum Leuchtturm, dort können wir unsere Regen-/Windjacken abgeben – ich verzichte dankend, dazu ist mir das Wetter zu unbeständig, später bin ich sehr froh darüber. Dann ist die Teerstraße erreicht und  die Gruppe reißt auf. Es geht die ersten 10-12 KM relativ bescheiden, aber doch stetig leicht berauf. Trotzdem laufe ich eine Pace nur knapp über 6min. Es beginnt wieder heftiger zu regnen und der Wind nimmt zu, doch ich komme gut damit zurecht und als es etwas flacher wird laufe ich sogar unter 6min. Nach 16KM gibt es den einzigen VP auf Sylt, anschließend laufen wir zum Teil relativ nah am Strand. Morsum rückt näher, wir laufen schon nahe am Bahnhof vorbei müssen aber noch auf eine 5KM Pendelstrecke, um die Zugfahrt „auszugleichen“. Dann geht’s endlich zum Bahnhof und wir können uns verpflegen und uns in einem Aufenthaltsraum etwas aufwärmen.

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Die Zugabfahrt in Morsum ist um 14:30Uhr und zum Glück sind bis dahin alle Läufer da. Da sich die Pendelstrecke als etwas länger, wie geplant, erwiesen hat, wird der zweite Teil entsprechend verkürzt und wir laufen nachmittags nur nur 26KM,  was eine Gesamtstrecke von 61,8KM bedeutet.
Auf dem Festland (Bahnhof Klanxbüll) starten wir dann um 15Uhr. Das Wetter hat sich tatsächlich gebessert und ich gebe meine Jacke ab, wieder eine glückliche Entscheidung, es regnet kaum noch und es wird wärmer, Wieder geht es erst mal einige Zeit leicht berauf, zeitweise kilometerlange Gerade erwarten uns, wie sie hier durchaus üblich sind. Weiterhin eine VP, die ich bei zunehmender Wärme ersehne. Wiederrum läuft das bei mir ganz gut und komplett schmerzfrei – noch etwas schneller als am Vormittag laufe ich nit einer Pace knapp unter 5:45min, ohne mich wirklich anstrengen zu müssen. Bedeutet für die 61,8KM eine Gesamtzeit von 5:54Std – damit gelte ich als „schnellerer Läufer“ und starte morgen für die gut 86KM um 6Uhr, die heute länger als 7Std brauchten müssen morgen bereits um 5Uhr starten. Unser Ziel ist heute beim SV Enge-Sande, Sie grillen für uns und bewirten uns hervorragend. Um 20:45Uhr Briefing zur morgigen Strecke, anschließend gehen Einige sofort ins Bett.
Mal sehen was der Tag2 so mit sich bringt, über 86KM sind doch eine Herausvorderung.

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Statment von Stefan Daum: Alles paletti, verhalten gelaufen und mal sehen, was morgen kommt. Konrad Vogl hatte heute ähnlich wie ich mit der großen Pause zwischen den 2Teilen zu kämpfen, er verzog sich in eine Wirtschaft und trank Tee zum Aufwärmen, aber die nassen Klamotten von Sylt waren Ihm nicht so recht. Karl Rohwedder hadert etwas mit seinem Ischiasnerv, meint aber so schlimm ist das noch nicht.
Text und Fotos: Roland Krauss, 16.7.2017

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